Hallo! Ich bin Kai-Uwe Klauß aus Hamburg


Über mich

...ich bin 1969 in Leipzig geboren,

lebe seit 1991 in Hamburg und befasse mich sehr intensiv mit der Fotografie. Schon in meiner Jugend war die Fotografie etwas, das mich nie losgelassen hat. Meine analogen Anfänge nutzte ich, um mein Taschengeld aufzubessern, indem ich Musiker-Poster aus der Bravo abfotografierte und die selbst entwickelten schwarzweiß-Abzüge auf dem Schulhof verkaufte, dank DDR Mangelwirtschaft eine heiß begehrte Ware. Anspruchsvoll war das nicht, jedoch brachte mich dies dazu, meine ersten Erfahrungen mit den fotografischen Gesetzmäßigkeiten, der Dunkelkammer-Arbeit sowie den notwendigen Chemikalien zu sammeln.

Warum ich fotografiere

über meine Intention

Mein Vater, der in Sachsen lebende Grafiker und Maler Eberhard Klauß, nutze damals die Fotografie lediglich, um Skizzen von Stadtlandschaften anzufertigen, nur Vorlagen also, für seine Acryl-Malereien oder Druckgrafiken. Die 6×6 Kontaktabzüge aus seiner Pentacon Six lagen mitunter stapelweise in seinem Atelier. Die Fotografie nur als Mittel zum Zweck zu verwenden, führte bei mir zu einem für lange Zeit verstellten Blick auf die eigentliche Bedeutung und die Möglichkeiten und auch Besonderheiten, welche die Fotografie gegenüber der Malerei zum Beispiel bietet. Das die Fotografie eine eigene Kunstform des bildnerischen Schaffens ist, habe ich erst sehr spät erkannt. Andererseits hat die täglich erlebte Konfrontation mit Malerei und Grafik im Atelier meines Vaters sehr früh meinen Blick geschult, und mit diesem Blick gehe ich heute an meine Motive.

Warum ich fotografiere, ist einfach zu erklären: Es macht mir einfach Spaß. Und so bin ich bin permanent auf der Suche nach neuen, mir spannend erscheinenden Motiven, dem besonderen Licht, dem idealen Standort. Letztlich ist für mich jedes Foto ein Kompromiss. Aber wenn es gelingt, mittels Brennweite, Standort, Blickwinkel, Lichtsituation und Belichtungszeit einen guten Kompromiss zu finden, hat man ein entsprechend schönes Ergebnis vorzuweisen.

Was ich am liebsten fotografiere

Architektur- und Landschaftsfotografie sind meine Schwerpunkte

Als sturer Autodidakt habe ich immer allein gearbeitet. Ein paar Jahre lang habe ich jedes Buch über Gestaltung in der Fotografie verschlungen, dass ich in die Finger bekommen konnte. Ob sie mich beeinflusst haben, weiß ich nicht. Allerdings picke ich mir stets das heraus, was mir interessant erscheint. Und dann arbeite ich mich an diesem Thema ab. Ich arbeite mit allen Brennweiten zwischen 200mm und 12mm an digitalen Kleinbildkameras. Im Weitwinkel bin ich jedoch inzwischen unfähig, ohne eins meiner Shift-Objektive ein brauchbares Foto zu erzeugen. Meine Fotos sind in der Regel – bis auf minimales Ausrichten – unbeschnitten und vor Ort so entstanden. Den Beschnitt schon beim Fotografieren so auszubalancieren, wie ich es mir denke, ist für mich die Essenz dabei. Vor Ort teste ich pro Motiv alles Mögliche aus, was mir zwar massenhaft RAW-Dateien beschert, aber eben auch eine Nachbearbeitung auf hohem Niveau ermöglicht. Für die Bildbearbeitung nutze ich die Adobe-Programme Lightroom und Photoshop. Hier experimentiere ich sehr gerne, besonders in der schwarz-weiß-Bearbeitung.

Wie ich arbeite

Als sturer Autodidakt habe ich immer allein gearbeitet. Ein paar Jahre lang habe ich jedes Buch über Gestaltung in der Fotografie verschlungen, dass ich in die Finger bekommen konnte. Ob sie mich beeinflusst haben, weiß ich nicht. Allerdings picke ich mir stets das heraus, was mir interessant erscheint. Und dann arbeite ich mich an diesem Thema ab. Ich arbeite mit allen Brennweiten zwischen 200mm und 12mm an digitalen Kleinbildkameras. Im Weitwinkel bin ich jedoch inzwischen unfähig, ohne eins meiner Shift-Objektive ein brauchbares Foto zu erzeugen. Meine Fotos sind in der Regel – bis auf minimales Ausrichten – unbeschnitten und vor Ort so entstanden. Den Beschnitt schon beim Fotografieren so auszubalancieren, wie ich es mir denke, ist für mich die Essenz dabei. Vor Ort teste ich pro Motiv alles Mögliche aus, was mir zwar massenhaft RAW-Dateien beschert, aber eben auch eine Nachbearbeitung auf hohem Niveau ermöglicht. Für die Bildbearbeitung nutze ich die Adobe-Programme Lightroom und Photoshop. Hier experimentiere ich sehr gerne, besonders in der schwarz-weiß-Bearbeitung.

Wandbilder und Hamburgkalender, Lasergravuren von Fotos

Wo meine Arbeiten Verwendung finden

Meine Hamburg-Fotos werden seit 2012 jedes Jahr in den Hamburg-Kalendern der Marke DRUCKSCHÄTZE der Hamburger Druckerei Eurodruck – in der printarena verwendet.
Eine Auswahl meiner Arbeiten können überBild Ahoibezogen werden – oder auch über mich direkt.

Aktuelle Projekte

Seit zwei Jahren sammle ich Material über Hamburger Parkhausarchitektur. Es ist ein Buch geplant. Darüber hinaus habe ich Gefallen an Car-Photography gefunden. Hierzu hat mich ein Freund, der Hamburger Grafik-Designer und Fotograf Sven Grot ermuntert. Automobile lassen sich sehr gut mit Architektur kombinieren. Ein neuer Bereich, den ich mit Sicherheit ausbauen werde.
Dies sind jedoch nur zwei Beispiele von Projekten, es gibt noch einige andere Ideen…


VON DER RAW-DATEI ZUM FERTIGEN BILD (ein paar Beispiele)


Warum überhaupt Bildbearbeitung

Trau keinem Foto über den Weg!

Die RAW-Dateien aus meinen Kameras geben oft nicht genau das wieder, was ich vor Ort empfinde. In der Regel beschränkt sich dies auf die Farbtemperatur des vorhandenen Lichtes und die Kontrastverteilung. Da der Kontrastumfang sowohl an einem sonnigen Tag als auch in der Nacht den erfassbaren Dynamikbereich heutiger Kameras noch immer übersteigt, kommt man nicht umhin, hier und da ein wenig einzugreifen. Mein Ziel ist dabei jedoch immer, den maximalen Kontrast einer solchen Situation auch abzubilden. Mitunter greife ich aber auch stärker ein, wenn es sich um Motive handelt, von denen ich denke, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen eine ganz andere Wirkung entfalten. Das Dockland in Hamburg Altona ist dafür ein gutes Beispiel.

Schwarz-Weiß-Fotografie

Digitalfotgrafie und schwarzweiß, alles Fake?

Die Schwarzweiß-Bearbeitung ist bei mir zumindest oft deutlich aufwändiger als die von farbigen Bildern. Da auch hier bis zuletzt mit RGB-Dateien gearbeitet wird, kann man hier mit Farbfiltern in der Bildbearbeitung höchst unterschiedliche Kontrastverhältnisse schaffen, wenn es sich um Komplementärfarben innerhalb eines Bildes handelt. Und dies ist nichts Anderes, als das, was in der analogen Schwarzweißfotografie mit Filtern vor dem Objektiv bezweckt wurde. Dies heute am bereits sichtbaren Foto nachträglich zu machen und dann auch noch selektiv innerhalb eines Bildes unterschiedlich, ist jedoch erheblich bequemer und natürlich auch genauer.

Fotografierst du schon Analog oder noch Digital?

Ich werde oft gefragt, ob ich auch analog fotografiere

Diese Frage stellt sich mir nicht. Ich bin froh, nicht durch lichtempfindliches – und somit hochgradig unpraktisches Material limitiert zu sein, mich eben nicht um Entwicklertemperatur oder den richtigen Härtegrad von Fotopapier kümmern zu müssen oder mich über Kratzer im Film zu ärgern. So habe ich den Kopf frei, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Bildideen, Standort und Zeit, Perspektive, Blickwinkel, Brennweite und die optimale Einstellung. Zudem ist die Bildqualität heutiger digitaler Kleinbild-Kameras in Puncto Auflösung erheblich besser als beim analogen Kleinbild wenn nicht gar besser als das des analogen Mittelformates. Hinzu kommt eine enorme Auswahl an hochauflösenden, lichtstarken Objektiven und Spezialobjektiven wie zum Beispiel Tilt/Shift-Objektiven, die es nun auch für Kleinbildsensor-Bodys gibt.